Trans* und Substanzgebrauch
Viele trans* Personen konsumieren Alkohol, Medikamente und andere Drogen, rauchen, haben Probleme mit dem Essen oder ihrem Einkaufs- oder Spielverhalten.
Substanzmissbrauch und Suchterkrankungen stellen in den queeren Communitys ein wesentliches Gesundheitsrisiko dar. Nicht nur, weil z.B. queere Personen vor dem Hintergrund ihrer stigmatisierten gesellschaftlichen Position Substanzgebrauch als Umgangsweise mit Minoritätenstress einsetzen. Sondern auch, weil sie in der Gesundheitsversorgung auf eine Tradition trans*feindlicher und homonegativer Vorannahmen treffen.
In dem Workshop werden Daten aus der aktuellen Forschung über Sucht und Substanzkonsum bei queeren Personen vorgestellt mit Schwerpunktsetzung auf trans* Personen und Dynamiken des Gebrauchs an Fallbeispielen dargestellt. Hierbei wird insbesondere auf komplexe Fragestellungen wie beispielsweise die syndemische Verwebung von transgender Identitäten und Transitionsbedarfen, Trauma, Marginalisierung und Substanzgebrauch eingegangen. Zudem werden Elemente einer trans*respektvollen psychotherapeutischen Behandlung schädlichem Substanzgebrauchs diskutiert und bearbeitet.
Referent*in:
Dipl. Psych. Dr.*in Gisela Fux Wolf, Psychotherapeut*in
Zielgruppe:
Mitarbeitende der ambulanten Sucht-, Kinder- und Jugendhilfe, Bewährungshelfende mit substanzkonsumierenden Klient*innen in NRW
Termin :
08.07.2026 online, 10:00 – 14:00 Uhr
Technik: Wir werden das Online-Seminar über Zoom anbieten. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Ablauf der Anmeldefrist.
Gebühren:
kostenlos
Anmeldeschluss:
01.07.2026